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Frank Peters - Kabarettist, Schauspieler, Autor

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Der brave Soldat Schwejk

nach Motiven des gleichnamigen Romans von Jaroslav Hasek

Ein paar Vorbemerkungen zu diesem Stück. Vielleicht war es Thespis, der Begründer der griechischen Tragödie (und damit die ideale Leitfigur für einen Kabarettisten von heute), der mich damals in ein griechisches Restaurant geführt hat. Jedenfalls habe ich dort Carsten Linke nach vielen Jahren wieder getroffen und wir haben uns ...fast sofort ans Werk gemacht, die Dresdner Theaterlandschaft zu berreichern, das erste Stück war ein Kabarettstück mit dem Namen "Land des Hechelns". Da dieses nun aber nur noch zwei Mal laufen wird, findet es hier keine Berücksichtigung.

Nachdem das Sommertheater 2008 mit den Weissen Hirschen finanziell ziemlich desaströs verlief, saßen wir beide recht frustriert in einem tschechischen Biergarten auf der Königsstrasse in Dresden. Und irgendwann hatte ich die Idee mit dem "Schwejk". Carsten sprang... fast sofort auf und hat die dramaturgische Bearbeitung übernommen und im Herbst gab es dann die Premiere für unser erfolgreichstes Stück.

Pressetext:

Aus dem Abhörprotokoll des österreichischen Geheimdienstes über ein Kneipengespräch:

Schwejk:                     Wirt, mir `n Bier. Helles!

Unbekannter:             In Sarajevo hat man den Erzherzog Ferdinand erschossen, Österreichs Hoffnung. Was sagen Sie dazu?

Schwejk:                     Wirt, dann `n Schwarzes. In Wien haben sie heute sicher auch Trauer!

Subversiv, subversiv dieser Schwejk. Man muss nicht nur trinkfest, sondern auch verdammt zäh sein, will man den Kopf immer wieder aus der Schlinge bekommen. Und Fallstricke gibt es viele. Sie treten oft auf in Form von Chefs. Chefs gibt es bekanntlich mehr, als genug; z.B. im Verwaltungs-  Gesundheits- und Militärapparat. Aber sie alle beißen sich an ihm die Zähne aus. Denn seine Waffe ist nicht die Auflehnung, sondern der neupatriotische Übereifer. Aber immer mit der Ruhe! Und wenn Sie mal sehen wollen, wie Ihr Chef insgeheim von Ihnen behandelt werden möchte, gehen Sie zum „Schwejk“ und schauen sich gewisse Tricks von ihm ab.

Na zdravi!

Der Dresdner Autor und Schauspieler Carsten Linke hat sich mit dem Material von Jaroslav Hasek beschäftigt und herausgekommen ist eine Komödie für zwei Schauspieler. Frank Peters ist Schwejk und alle anderen sind Carsten Linke.

Uraufführung am 07. 11. 2008 im Kleinkunstkeller „Zur Raspel“

Pressestimmen:

"..Frank Peters ist - die Rolle passt ihm bestens auf den fülligen Leib - Schwejk; alle anderen stellt Carsten Linke... dar, sich dabei nicht nur sprachlich variabel zeigend...dann trällerd sein Partner (Peters) ... Schlager..., die die ohnehin gute Stimmung noch verstärken..."

Sächsische Zeitung vom 12.11.2008

"Da stimmte alles, sogar der Gesang..."

Hochlandkurier vom 02.06.2009

Der dicke und der doofe Klaus

ein Märchen für Erwachsene nach H. C. Andersen

Hier haben Carsten Linke und ich mehrere Märchen von Hans Christian Andersen zu einer schrägen Komödie für Erwachsene bearbeitet.

Pressetext:

Der Eine hat sie nicht alle, der Andere hat sie dafür umso mehr, nicht nur im Kopf, sondern auch um die Hüften. Der Andere ist eben dick, wie der Eine doof ist. Ihre einzige Gemeinsamkeit: ihr Vorname „Klaus“.

Und berühmt wurden sie als der dicke und der doofe Klaus. Letzterer hat seinen Namen nicht nur in vollem Umfang und zu recht erworben, er ist auch von einer Obsession regelrecht besessen: Geld! Und um davon so viel wie möglich und in kürzester Zeit zu erjagen, schreckt er auch vor dem letzten Schritt nicht zurück: Mord! Seinen Weg pflastern tote Pferde und tote Großmütter. Der dicke Klaus muss befürchten, bald das nächste Opfer zu sein. Aber wie abgefahren die Attacken des Doofen auch sein mögen, der Dicke geht aus allem nur noch reicher und glücklicher hervor. Getreu dem Motto: Immer bergab, aber dafür immer gut drauf!

In einer schwarzen Märchenkomödie nach den Motiven von Hans Christian Andersen sind Frank Peters in der Rolle des dicken Klaus und Carsten Linke in der des doofen Klaus und in allen restlichen Rollen zu erleben.

Pressestimmen:

"Peters und Linke nutzen... die schöne Steilvorlage des dänischen Märchenautors aus, um ... eine tiefschwarze Komödie zu erzählen... Den (dicken Klaus) spielt Peters seiner Statur entsprechend sehr bodenständig und füllt so die relativ kleine Spielfläche sowohl optisch als auch mimisch bestens aus. Alle anderen Rollen spielt Tausendsassa Carsten Linke... Er verstellt seine Stimme... und wechselt in ungeheurem Tempo die Charaktere, si dass der Zuschauer immer glaubt, stets einen anderen Darsteller zu sehen. Es ist ein wirkliches Vergnügen, den beiden zuzuschauen. Und zuschauen kann man im Altstrehlener Kleinkunstkeller aus bemerkenswert kurzer Distanz. das fordert beide zugleich - den Zuschauer und den Darsteller - und lässt erahnen, wie wahr der Begriff "Theater hautnah erleben" sein kann."

(Dresdner Neueste Nachrichten 28.09.2009)

"...doch wird hier kein Kunstmärchen auf die Bühne gebracht, sondern eine schräge, schwarze Komödie, die auf ein bisschen Klamotte nicht verzichtet... Es hat schon etwas für sich, wenn gelungene Darstellung auf nicht ganz unbekannte Stoffe trifft. Übrigens ein Markenzeichen des Kleinkunstkellers."

(Sächsische Zeitung 29.12.2010)

Casanova in Dresden

eine Komödie mit Anette Paul, Carsten Linke und Frank Peters

Pressetext:

Wer war Casanova?

Der Lebenskünstler, der Selfmademan des 18. Jahrhunderts.

Und was noch?

Ein Frauenliebhaber. Der Frauenliebhaber alter Zeiten.

Ach was? Und vielleicht noch ein Männerversteher? Aber ja doch! Und ein Glücksfall für Dresden. Also ein Italo-Sachse? Fast!

Und der erste große Entertainer. Und was gibt er so zum Besten? Anekdoten, Storys aus seinen Leben. Aber ohne Beschönigungen, Versüßlichungen oder Verbrämungen, sondern einfach so, wie es war: leidenschaftlich, gefährlich, verlumpt, rücksichtslos. witzig, gemein, unanständig, frech, ludrig, immer spannungsvoll und mit unvermuteten Wendungen.

Casanova, dieser Name ist schließlich zum Symbol geworden für den phallischen Triumphator! (Originalton Casanova: „Vierfünftel des Genusses bestanden für mich immer darin, die Frauen glücklich zu machen!“)

Wirklich? Aber ja doch!

Dann lenkt ihn das Schicksal für längere Zeit wieder nach Dresden und noch dazu in die Zweisamkeit des gräflichen Ehepaares von Nöthnitz und bringt deren Leben auf sehr eigenwillige Weise in „Ordnung“!

Wirklich? Aber ja doch!

Pressestimmen:

"...eine vergnügliche sächsische Episode, von der...(die Darsteller)... in der deftig-humorvollen Komödie...erzählen..."

(Dresdner Neueste Nachrichten 28.10.2010)

Rache ist süß

Ein Mordsvergnügen mit Frauen

Komödie mit Ernst Dollwetzel , Carsten Linke und Frank Peters

Pressetext

„Ein Mann, ein Mord!“ So sagt es der Volksmund. Nicht so bei Herrn Apfelstädt! Er ist ein Mann mit bisher sechs Mordtaten und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Er ist Antiquitätenhändler und auch er schnauft unter den Folgen der Finanzkrise.

Er braucht Geld, sehr viel Geld, unverhältnismäßig viel Geld um seinen Laden am Laufen zu halten. Da schlägt eines Tages eine Frau bei ihm auf, die gleich zu Beginn durchblicken lässt, sie habe eine halbe Million auf der Bank… Die Angel des Schicksals ist ausgeworfen und Herr Apfelstädt beißt zu…

Doch diese Frau ist eine harte Nuss. Das 7. Mordopfer in spe?! Er muss sich die bangen Fragen stellen: Wer ist Sie? Und vor allem: Was will sie? Ist sie gar der gefürchtete Racheengel? Es beginnt ein Spiel, in dem nur der überleben kann, der am Ende den besten Trick aus dem Ärmel zieht.

 
   

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