Projekte mit anderen Kollegen
ich habe auch eine Reihe Projekte mit anderen Kollegen. Hier eine Auswahl:
Die Weissen Hirsche
Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, war es ein Segen, dass ich Carsten Linke getroffen habe. Zusammen mit Ernst Dollwetzel und dem Magier Torsten Pahl haben wir die WEISSEN HIRSCHE gegründet und spielen seitdem schwarze Komödien und kleine Kammerstücke.
Die drei dicken Damen vom Weissen Hirsch

Pressetext
Sie sind Freundinnen.
Und sie sind dick.
Sie sind sozusagen dicke Freundinnen.
Sie sind die dicksten Freundinnen der Welt.
Kein Mann kann ihre dicke Harmonie mehr stören.
Da kündigt eine Cousine ihren Besuch an, die über den räuberischen Appetit eines Heuschreckenschwarms verfügt aber dabei ihre Wespentaille hält wie eine uneinnehmbare Festung.
Die dicke Harmonie wird auf eine harte Probe gestellt.....
Eine Komödie unter dicken Frauen, aber nicht nur für dicke Frauen.
Dem Ensemble „Die Weissen Hirsche“ kamen bei der Realisierung der Komödie Bedenken, die von ihnen favorisierten Schauspielerinnen könnten Schaden an Leib und Seele nehmen. Daher fassten sie den Entschluss, selbst mannhaft in die Kleider und auf die Pumps zu springen.
Über Allem liegt Lametta oder die Lüge des Märchenerzählers

Pressetext
Die meisten Menschen in den gemäßigten Klimazonen kennen vier Jahreszeiten, die Deutschen dagegen nur zwei. Die erste, mit den dazugehörigen Vorbereitungen, findet ihren Höhepunkt im Jahresurlaub, die zweite im Weihnachtsfest.
Nur Zacharias Müller sind auch diese beiden egal. Bestenfalls! Schlimmstenfalls sucht ihn eine gepflegte Depression heim, angesichts der verstopften Konsumtempel, der, von bizarren Sehnsüchten aufgeheizten Menschenmasse, die sich mit einem immer martialischer anmutenden Geschenketerror endlich die Kante geben will.
Zacharias Müller dagegen, ist zwar Erbe eines riesigen Vermögens, aber wunschlos unglücklich. Er beschließt Heilig Abend ins Jenseits auszuwandern. Die dazu erforderlichen Werkzeuge hatte er sich, in weiser Voraussicht, schon in der konsumschwächeren Zeit der Deutschen besorgt, - nebst einem hochprozentigen kühlen Nachtgetränk.
Da taucht ein alter Schulfreund auf, Yvan Meyer, der zwar reich an Kindern (sieben Töchter), aber sonst ein armer Steuerberater ist. Sicher, ein bisschen Nächstenliebe ist auch mit im Spiel, denn Meyer ist tödlich entschlossen, Müller wieder zurück ins Leben zu holen. Bloß womit?
Yvan Meyer hat alle Hände voll zu tun, um Zacharias Müller das Leben wieder schmackhaft zu machen. Dann aber tut sich ein kleiner Spalt auf und Meyer kann einen Blick in den Abgrund der schwarzen Seele Müllers werfen. Dort tief unten blubbert, kocht und schwefelt die Gier, die Gier nach einer Frau.
Schön und gut! Aber wo bekommt man Heilig Abend noch eine Frau her? Die meisten von Ihnen sind um diese Zeit schon verteilt. Irgendwie!
Und dann will Müller nicht nur irgendeine Frau, sondern eine bestimmte Frau: eine Tänzerin! Eine ganz bestimmte Tänzerin; auch das noch!
Außerdem liegen ihm, also dem Yvan Meyer, dank modernster Technik, auch noch seine Frau und ihre gemeinsamen sieben Töchter buchstäblich in den Ohren, er möge doch bald kommen, um ihnen die Geschenke unter den Tannenbaum zu legen (zeitgleich dem Müller eine Frau).
Na dann, Frohes Fest!
Alle Infos zu den Hirschen gibt es hier
Vorwiegend Feindlich
mit Anette Paul
Dieses Stück hatte bereits 2004 Premiere, mit dem S.E.K., dem damaligen Strehlener Einheit(z) Kabarett. Meine Partnerin damals war Steffi Bursche, übrigens für Insider: die Tochter von Rainer Bursche von der Herkuleskeule. Nachdem Steffi aus persönlichen, vielmehr aus familiären Gründen das S.E.K. verließ, (es gab später eine Neugründung mit Carsten Linke, mehr dazu bei anderen Programmen) lag das Stück eine Weile auf Eis, bis es dann aktualisiert seine neue Premiere mit Anette Paul und mir hatte. Anette ist den meisten Freunden ja bereits vom Dresdner Kabarett "Die Raspel" bekannt.
Pressetext:
Anette Paul und Frank Peters spielen bereits seit vielen Jahren zusammen im Kabarett "Die Raspel". Nun sind sie ein Paar - auf der Bühne.
Und wie es bei allen Paaren so ist, man liebt sich, man streitet sich. Man kann nicht ohne, aber auch nicht mit dem Anderen. Das ist im Kleinen genau so, wie im Großen.
Erst wenn man seinen Feind verloren hat, vermisst man ihn. Denn wir brauchen unseren Feind im Bett, im Haus und auf dem Schlachtfeld. Sonst funktioniert nichts mehr!

Pressestimmen:
"...Kabaretterfahrung bringen beide Akteure in ziemlicher Menge mit....So gestalten sie die Suche nach dem richtigen Feindbild mit viel Sinn für Situationskomik, mit teils recht spritzigen Pointen und mit dem nötigen Schuss Selbstvertrauen, den ein Kabarettist unbedingt braucht. Vor allem der Kunstgriff, alle Szenen sich aus ziemlich normalen Dialogen zuu entwickeln, erweist sich als gute Möglichkeit, Botschaften ans Publikum zu übermitteln...eine Paraderolle für Frank Peters als korrupter Polizeibeamter...."
Dresdner Neueste Nachrichten vom 22.11.2004
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